Volker Noth Portrait. Foto David Noth


Volker Noth

© Foto: David Noth 2012

1941 Ich bin als drittes Kind des Architekten Herbert Noth und seiner
Frau Nora Noth, geb. Gaedertz in Berlin geboren.
1941 – 1952
Aufgewachsen in Prerow
auf dem Darß an der Ostsee.
1952
Rückkehr nach Berlin.
1963 – 1967 Nach dem Abitur Studium an der Meisterschule für Graphik, Druck und Werbung / Hochschule der Künste in Berlin.
1967
Aufnahme in den Bund Deutscher Grafik-Designer [BDG]. Gründung des Ateliers Noth+Hauer zusammen mit dem Studienkollegen Cordes Hauer.
Ab 1971
Der Texter Peter Sodemann kommt dazu. Aufbau einer Creativ-Gruppe als eigenständige Lösung zwischen Grafik-Design und Agentur. Arbeiten für die grafische Industrie, den Senator für Arbeit und Soziales in Berlin, für die Berliner Bezirksämter in Neukölln und im Wedding, für Museen und Galerien, für Verlage, das Schiller-Theater Berlin, die Europa-Union Berlin, eine Bank und weitere unterschiedliche Auftragsgeber.
1967 – 1970 / 1974 – 1977
Neben der Atelierarbeit Lehrbeauftragter im Grundstudium an der Staatlichen Akademie für Graphik, Druck und Werbung Berlin / Hochschule der Künste Berlin.

 

1977 – 2001 Verantwortlich für das Erscheinungsbild der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Zusammenarbeit mit Klaus Janck bei der technischen Umsetzung der jeweiligen Berlinale-Motive.
Ab 1977
Aus ersten Aufträgen für die Deutsche Kinemathek, der 1977 die Verantwortung für die Retrospektiven und Hommagen der Internationalen Filmfestspiele Berlin anvertraut wird, entwickelt sich eine enge Zusammenarbeit. Zahlreiche Plakate und Publikationen entstehen für die Kinemathek, die im Jahr 2000 das Filmmuseum Berlin am Potsdamer Platz eröffnet und 2006 zum Museum für Film und Fernsehen wird. In dieser Zeit lernte ich viel über das Gestalten von Büchern. Für mich eine wunderbare Ergänzung zu den großen Formaten.
November 1988 Trennung vom Atelier Noth+Hauer. Gründung des eigenen Ateliers Volker Noth Grafik-Design. Arbeiten für die Internationalen Filmfestspiele Berlin, die Deutsche Kinemathek, Verlage, Museen, Galerien und verschiedene weitere Projekte.
1989 – 2005 Projektbezogene Zusammenarbeit mit der Grafik-Designerin Brigitte Ehret.

Ab 2006 Ich entdecke das Büchermachen
zu eigenen Themen in kleinen Auflagen. Dabei inspiriert mich meine Stadt Berlin und Umgebung. Vage Ideen entstehen,
die ich dann verfolge, zu Papier bringe oder fotografiere.
Daraus entstehen kleine Bücher wie:
// Kinos – Berlin um die Ecke und Entdeckungen unterwegs // Plakate, Bücher und … Museen, Galerien, Theater, Verlage … 1967 – 2007 // Geschichten, Spuren, Echos. Collagen aus den Arbeitsbüchern 1987 bis 2007 // Bilder finden 1977 – 2001. Wege zum Berlinale-Plakat // Plakat / Karten Grüsse 1969 – 2010 // Flüchtige Momente. Bilder im Vorbeifahren // Deutsches Haus // Berliner Mauer. Botschaften gegen das Grau // Schatten. Linien und 4 Farben // Köpfe. Stumme Gegenüber // Kinos in Berlin. Die großen, die kleinen und die ganz kleinen // Zu Füßen. Den Ärger mal anders sehen // verschlüsselte Botschaften in der Öffentlichkeit … Und ein Buch zu meiner Lieblingszahl. // Drei10. Suchen, finden, sammeln.
Es sind kleine Publikationen zum selbstbestimmten, von Auftraggebern unabhängigen Seitenweg im Gestaltungsbereich [siehe » Bücher und
» Broschüren-Bücher
].         Berlin 2016

Einzelausstellungen:

2005
Volker Noth.
Plakate 1977 – 2005.
Filmmuseum Berlin –
Deutsche Kinemathek, Berlin

2009
Die Berlinale im Bild. Entwurfswege.
Stadtbücherei Düren, Düren.

2013
Berliner Leben.
Plakate von Volker Noth.
Museum Folkwang / Deutsches Plakat Museum, Essen.
Zur Ausstellung ist eine Publikation erschienen.
[Edition Folkwang / Steidl, 128 Seiten, 120 Abbildungen, Gesamzverzeichnis aller Plakate – mit Texten von René Grohnert].